Peter Alexander Christerer - der Genussbayer

Kochen macht Spaß!

Wenn ein Architekt einen Fehler macht, lässt er Efeu darüber wachsen.
Wenn ein Arzt einen Fehler macht, lässt er Erde darauf schütten.
Und wenn ein Koch einen Fehler macht, gießt er ein wenig Sauce darüber und sagt, dies sei ein neues Rezept.

Paul Bocuse

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Großartiges Essen ist wie großartiger Sex! Je mehr du hast, desto mehr willst du.

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Rezepte vom Genussbayer
Wasabiparfait-mit-Kürbiskernen-und-Pflaumenkompott
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Heute das erste Rezept meiner Parfait Triologie. Weil jetzt gerade die Zeit für reife Pflaumen / Zwetschgen ist, fange ich mit einem etwas schrägen Rezept an, denn Meerrettich oder hier Wasabi ist nicht jedermanns Sache, das Parfait schmeckt aber ganz vorzüglich. Überhaupt eignet sich Meerrettich hervorragend für "süße" Sachen. Ich habe auch schon ein Meerrettich-Dattel-Walnuss-Eis und einen Meerrettich Strudel gemacht. Phantastisch!
Für die Leser die noch wissen was Zwetschgen sind und diese auch besorgen können, damit schmeckt es noch viel besser. Einfach Pflaumen gegen Zwetschgen tauschen! So, jetzt pack mas!

Du brauchst:
4 Eigelbe, 1 Ei
20ml (2 EL) Mineralwasser
2TL Puderzucker
5 Tl Wasabi-Paste
100 g Kürbiskerne
100 g Zucker
400 ml Sahne

Fürs Kompott:
500 g reife Pflaumen ( Zwetschgen)
50 g Butter
2 Zimtstangen
2 El Vanillezucker
250 ml Johannisbeersaft / Sauerkirschsaft
Etwas Zitronsaft
geriebene Orangenschale
etwas Stärke (Kartoffelmehl, Maismehl oder Speisestärke)

Für Deko:
3El geröstete Kürbiskerne, grob gehackt

So geht es:
Kürbiskerne in einer heißen Pfanne ohne Fett rösten. Geröstete Kerne aus der Pfanne nehmen und 3 EL beiseite stellen.
Zucker schmelzen lassen (Vorsicht! der verbrennt schnell!) und wenn er goldbraun ist, die Kürbiskerne darin karamellisieren. Die Kürbiskerne auf einem Teller etwas abkühlen lassen und dann in Stücke zerbrechen und im Mixer richtig klein häckseln.

Eigelbe, Ei, Wasser und Puderzucker etwas verrühren, dann über einem Wasserbad cremig, schaumig (aber nicht zum RÜHREI schlagen!) schlagen. Über Eiswasser kalt schlagen.
Wasabi Paste einrühren
Die gehäckselten Kürbiskerne untermischen
Die 400ml Sahne HALBsteif schlagen und ganz vorsichtig unterheben.
Die Masse in eine rechteckige Kuchenform (mit Frischhaltefolie oder -besser- Backpapier auslegen) füllen und über Nacht in die Gefriertruhe.

Pflaumen (Zwetschgen) je nach Größe halbieren oder vierteln.
Butter und Zimtstangen in einer Pfanne vorsichtig erhitzen (Vorsicht! Butter wird schnell bitter!) und das Obst nur kurz darin anschwitzen.
Mit Vanillezuckerbestreuen und nur ganz leicht karamellisieren lassen,
Mit Saft ablöschen und etwas einköcheln lassen.
Zitronensaft (1/2 - 1 Zitrone) und etwas frisch geriebene Orangenschale dazugeben.
Stärke (nicht viel!) in kaltem Wasser auflösen und Kompott damit etwas eindicken (abziehen).
Kompott abkühlen lassen,

Eis aus der Kuchenform nehmen, in etwa 3cm dicke Scheiben schneiden, auf Teller anrichten, Kompott an die Seite und alles zusammen mit den beiseite gestellten, grob gehackten Kürbiskernen bestreuen.
Schlemmen!


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Kalte Mandel-Joghurt-Suppe mit Fleischeinlage
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Passend zu den heißen Temperaturen: Eine erfrischende kalte Suppe. Hätte ich nicht geglaubt, aber es ist ein wahrer Gaumenschmaus. Vorsicht! Suchtgefahr, nicht nur wenn es draußen warm ist. Total leicht zu machen, am Schwierigsten ist das Bruschetta und bei mir gibt's jetzt immer kleine Toastecken mit Ziegenrahm stattdessen.

Du brauchst:
Mandel-Joghurt-Suppe:
100gr Mandelblättchen
500 g Naturjoghurt
500 ml kalte Gemüse- oder Fleischbrühe möglichst klar.
300 ml Sahne
1 Knoblauchzehe
(Zwiebel)salz
1-2 EL Zitronensaft
etwas geriebene Zitronenschale
etwas geriebenen Ingwer
etwas Muskat
1 Prise Zucker
etwas Dill
etwas Minze
nicht unbedingt nötigt aber lecker:
1 Stückchen Zimtstange oder etwas Zimtpulver, 1/3 Vanilleschote, ein paar Pimentkörner

Fleischbeilage:
200 g Lammkeule ohne Knochen oder Schweine/Kalbsschnitzel
etwas Öl zum Braten
Ich nehme Lamm, weil das Fleischgewürz super zur Suppe passt
etwas Lammgewürz (Berbere oder Ras el Hanout oder Zhug) prinzipiell reicht
etwas Salz und etwas Pfeffer

Bruschetta:
1 EL Butterschmalz
4 Scheiben Baguette
1 Tomate
1 Schalotte
etwas Basilikum
etwas geriebener Knoblauch
etwas Zitronensaft
Prise Zucker
1 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe

So geht es:
Am Vortag Brühe kochen und abkühlen lassen, dann mit Joghurt, Sahne, geriebenem Knoblauch, (Zwiebel)salz, Zironensaft, Zitronenschale, geriebenen Ingwer, geriebenen Muskat oder Macis, 1Prise Zucker vermengen, wenn du hast ein Stückchen Zimtstange (3cm), ein Stückchen Vanilleschote (3cm) und 4-5 Pimentkörner dazugeben und in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag:
Mandelblättchen in einer beschichteten Pfanne ohne Fett nicht zu dunkel! anrösten, abkühlen lassen.
Das Fleisch in kleine dünne Stückchen schneiden, nach Belieben würzen (NICHT kräftig, die Suppe ist der Star, nicht das Fleisch) und mit ganz wenig Fett kurz braten. Es sollte ganz leicht rosa sein, NICHT blutig, dann beiseitestellen.

Bruschetta:
Butterschmalz erhitzen, darin Baquettescheiben auf beiden Seiten kross braten. Tomaten schälen (entweder einritzen und überbrühen oder "abflammen"), halbieren und die Kerne mit einem Teelöffel entfernen. Den Rest in kleine Stückchen schneiden.
Die Schalotte so klein wie möglich schneiden, mit gehacktem Basilikum, geriebenem Knoblauch, Zitronensaft, Zucker, Öl über die Tomatenstückchen geben und vermengen. Etwas ziehen lassen.
Vor dem Anrichten, die Knoblauchzehe halbieren und die Baquettescheiben auf EINER Seite damit einreiben. Dann die Tomatenstückchen darauf verteilen.

Die Suppe auf Teller (Schalen, Tassen was du halt magst) verteilen und die abgekühlten Mandeln darauf verteilen.
Das Fleisch entweder auch in den Teller geben oder in einem kleinen Schälchen daneben stellen.
Frisch geschnittenen Dill und Minze darüber streuen. Wenn du keine frische Minze hast, die getrocknete beim darüber streuen, zwischen den Fingern etwas zerreiben, damit das Aroma besser zur Geltung kommt.
Die Bruschettabrötchen auf einem kleinen Teller daneben stellen.
Zurücklehnen und sich loben lassen ;-)


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Spinatkuchen
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Heute gibt's mal ein etwas spezielleres Küchlein: Ein SPINATkuchen steht auf dem Programm. Mit Gemüse gab es ja schon mehrere Varianten (Karotten, Sauerkrautschoko) dann halt jetzt Spinatkuchen. Nachdem ich ihn probierte musste ich feststellen, mein Lieblingskuchen wird das nicht. Bin aber genauso felsenfest überzeugt, dass der vielen Leuten schmecken wird. Diesesmal empfehle ich Backpulver, denn durch den Spinat ist er schon ziemlich kompakt.

Du brauchst:
250g Mehl
100g gem. Mandeln
150g Zucker
150g Butter
5 Eier
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillin
250g Blattspinat
Wenn vorhanden etwas Tonkabohne
Wenn vorhanden etwas Holundersirup

So geht es:
Zucker, Butter, Vanillin( oder echten Vanille)zucker, etwas geriebene Tonkabohne in einer größeren Rührschüssel schön cremig (schaumig) rühren
Eier einzeln zugeben und verrühren
Mehl, Mandeln, Backpulver, einen Schuss Holundersirup dazugeben und lange (5-10 Minuten) durchrühren.
Den gewaschenen Blattspinat im Mixer kleinhacken und gleichmäßig mit dem Teig vermengen.
Backform rechteckig oder Gugelhupf mit Butter einfetten, Teig in die Backform geben und glatt streichen.
Auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober- Unterhitze (170 Grad Umluft) ca. 60 Minuten backen.



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Rührkuchen - Grundrezept
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Einen Rührkuchen herstellen, geht ganz einfach, vor allem weil man sich das Verhältnis 2-1-1 (Mehl-Zucker-Butter) gut merken kann. Unten gebe ich in Klammern an, wenn sich meine Erfahrungswerte oder die Vorgehensweise von der Standardmethode abweicht.
Künftig werde ich auf dieses Grundrezept und nur noch auf weitere Zutaten bei künftigen Rezepten verweisen. Das nächste ist in Planung und ich bin total neugierig auf die Reaktionen :-)

Du brauchst:
500g Mehl
250g (150g) Zucker
250g Butter
1 Päckchen Backpulver (Eischnee) 1 Päckchen Vanillinzucker ( 2TL Vanillezucker)

So geht es:
Zucker, Butter, Vanillin( oder echten Vanille)zucker in einer größeren Rührschüssel schön cremig (schaumig) rühren
Eier einzeln zugeben und verrühren
Meine Variante: Eier trennen, Eidotter einzeln zugeben und verrühren; Eiweiß steifschlagen und beiseite stellen
Mehl und Backpulver dazugeben und lange (5-10 Minuten) durchrühren.
Meine Variante: Mehl dazugeben und lange (5-10 Minuten) durchrühren. Anschließend den Eischnee unterheben und nicht rühren, sondern gefühlvoll "einmassieren".
Backform rechteckig oder Gugelhupf mit Butter (und hier verzichte ich gerne auf Backpapier) einfetten, Teig in die Backform geben und glatt streichen.
Auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober- Unterhitze (170 Grad Umluft) ca. 60 Minuten backen.
Wie gesagt, das ist das Grundrezept, welches du nach belieben ( Nüsse, Cranberrys etc) verändern kannst.


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Olivenschnecken mit Thymian und Parmesan
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Mal eine etwas andere Art von „Zucker“-schnecken. Eine wohlschmeckende herzhafte Alternative zu den üblichen Haselnuss-Schnecken, stellt dieses Gebäck in jedem Fall dar.
Du solltest vorher darauf hinweisen, dass es sich nicht um ein süßes Gebäck handelt, sonst wäre der "Schreck" vielleicht zu groß. Auf jeden Fall erzielst du einen großen Überraschungseffekt mit den wirklich gut schmeckenden Schnecken. Bisher traf ich niemanden, der nicht ganz gierig darauf war.
Nimm auf jeden Fall schwarze Oliven, denn die Grünen ergeben eine eher graue Farbe und das schaut im fertigen Produkt nicht wirklich appetitlich aus.

Du brauchst:
In Klammern stehen meine Abweichungen vom Originalrezept.
550g Blätterteig
150 (180)g Oliven schwarz, entsteint
120 (150)g geriebenen Parmesan oder vergleichbares
frische Thymianblätter von mindestens 8 Zweigen
4 Eigelb
etwas Sahne
etwas Zimtpulver
etwas (Vanille)zucker
(wer es hat, etwas geriebene Tonkabohne)
etwas schwarzer Pfeffer

So geht es:
Oliven, abgezupfte Thymianblätter, Parmesan, schwarzer Pfeffer im Mixer zu einer Masse vermengen.
Eigelbe mit Sahne (ca. 4 EL), Zimtpulver und etwas Vanillezucker (1 TL), Tonkabohne verquirlen.
Die Eimasse auf ausgerollten Blätterteig verteilen, ca 30% übrig lassen.
Die Olivenmasse darauf verteilen und rund herum ca. 1,5cm Rand lassen.
Den Blätterteig eng zusammenrollen.
Mit dem übrigen Eigelb bestreichen.
Mit einem scharfen Messer ca 2 cm dicke Scheiben abtrennen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben.
Im auf 180Grad vorgeheizten Backofen goldgelb (ca 20 Minuten) backen.


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Rezepte vom Genussbayer
Weisswürste gebraten, Rettichgemüse mit scharfen Nudeln
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Bis vor Kurzem wäre man in Bayern für diese Art der Zubereitung von Weißwürsten noch gelyncht worden, doch seit der König Ludwig der Köche für Bayern Alfons der I. sie sogar gegrillt hat, ist es auch mir erlaubt.
Schon vor unendlich langer Zeit, als ich auf einer Motorradtour von Livignio nach Bozen auf einem Wochenmarkt gebratene Weißwürste gegessen habe, bin ich Fan davon. Dazu mache ich eine genauso gute wie wenig bekannte Rarität, ein Rettichgemüse aufgepeppt mit Pak Choi (Senfkohl) und natürlich brauche ich auch noch Kohlehydrate in Form von scharfen Farfalle.

Du brauchst:
4 Stück gute Weißwürst wo Kalb drin und nicht nur dran vorbeigelaufen ist.

1 mittelgroßen Rettich
3 kleine Pak Choi
1 Bund Petersilie
Liebstöckel, geht auch getrocknet
Brühe
Butter
200 ml Sahne
1 mittelgroße Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
2 EL Mehl
2 TL Vanillesalz (normales geht auch, aber schmeckt nicht so gut)
1 Prise Zucker
1 TL gem. Piment
Kümmel, frisch gemahlen
Macisblüten (frisch gemahlen, ersatzweise geriebene Muskatnuss)
Pfeffer oder Chili

ca 150g Farfalle
Suppenpulver
Chiliflocken
Salz

So geht es:
Anfangen tue ich mit dem Rettich (Radi) weil, durch die Mehlschwitze sollte das schon zuerst 20 Minuten köcheln, damit sich der Mehlgeschmack verkocht.
Zuerst schon ca. ½ Liter Brühe (Gemüse, Huhn, oder Fleisch, das ist wurst!) vorbereiten, weil ein wenig warm sollte die schon sein.
Eine schöne Portion Butter in einen größeren Topf bei mittlerer Hitze (paß auf, der Butter wird schnell braun und bitter!) schmelzen lassen und dann kleingeschnittene Zwiebel und Knoblauch mit dazugeben und nicht braun werden lassen. Das Mehl dazu geben und sofort mit dem Schneebesen die Masse vermengen. Dann einen ersten Schuß Brühe drauf und immer rühren. Immer weiter Brühe aufgießen und das Ganze zu einer dickfüssigen Soße werden lassen. Reicht die Brühe nicht, gib etwas warmes Wasser dazu, damit es kein Baz :-) wird. Dann auf kleiner Stufe 20 Minuten köcheln lassen, damit sich das mehlige verliert.
Inzwischen die Weißwürste bei kleiner mittlerer Hitze in eine Pfanne zum Braten geben, vielleicht mit einem Hauch Zitronenöl. Den Rettich schälen (ist wirklich total easy) und den Pak Choi getrennt in „Streifen“ schneiden.
Nach 15 Minuten die Sahne dazu schütten und warten bis es kocht, dann NUR den Rettich reingeben und den weich kochen (dauert NICHT lange). Denkt immer daran, das meiste Gemüse könnte man auch ROH essen. Ihr müsst es nicht zu Brei kochen.
In einem dritten (Teflon) Behältnis die Farfalle reingeben und genau soviel Wasser drauf schütten, bis sie gerade bedeckt sind. 1 TL Suppenpulver drauf und je nach Geschmack Chiliflocken dazu. Wer Asant (yellow powder oder auch teufelsdreck, weil es wirklich teuflisch stinkt) zuhause hat, kann auch 1 Tl draustreuen, schmeckt super. Dann das Ganze zum Kochen bringen und wenn das ganze Wasser weg ist, sind die Nudeln al dente.
So, die Weißwürste habt ihr umgedreht und der Radi wird langsam weich, dann die Herdplatte mit dem Gemüse abschalten und den Pak Choi und die Gewürze (ohne Petersilie und Liebstöckel) reingeben und umrühren.
Wenn alles fertig ist, die Weißwürste und die Nudeln am (vorgewärmten) Teller angerichtet sind, dann Petersilie und Liebstöckel reingeben, umrühren und sofort auf den Teller geben. Und dann nicht vor Ehrfurcht das Essen vergessen ;-).

Kommentare:
Kommentar aus WhatsApp übernommen:
Um Gottes Willen! Du schreckst ja vor überhaupt nichts zurück! Weißwürst mit Rettichgemüse, Kohl und Nudeln! 😨Das übertrifft alles, was ich bisher an kulinarischen Grausamkeiten in Zusammenhang mit dieser Götterspeise gesehen habe: WW mit Sauerkraut, WW mit Ketchup, WW absichtlich aufplatzen lassen, weil sie dann garantiert heiß sind, etc. Da spielt es ganz bestimmt keine Rolle mehr, welchen Kalbfleischanteil die gute Wurst hat und ob Zitronenöl in der Küche vorhanden ist (Ingwer mitlaufen lassen!), der Rettich und die Mehlpampe machen unweigerlich dem Ganzen den Garaus.

Kommentar vom Genussbayer:
Wenn eine Weißwurst gebraten oder gegrillt wird, ist sie eh keine Weißwurst mehr, sondern eine junge Rindsbratwurst ;-)

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Rezepte vom Genussbayer
Schinkennudeln asiatisch
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Wer mal was anderes als Schinkennudeln klassisch oder gar mit Ketchup essen möchte, sollte die asiatische Version mal testen. Beim Genussbayern löst es einen gewissen Suchtfaktor aus. Übertroffen nur noch von Schinkennudeln ala "Otto". Diese - das Rezept natürlich ;-) - werden später noch gepostet.

Du brauchst:
250g beliebige Nudeln ausser Spaghetti
250g gewürfelter Kochschinken oder Kassler
50g gewürfelter geräucherter Bauchspeck oder geräucherter Schinken
2cm geriebener Ingwer
2 geriebene Zehen Knoblauch
Wenn vorhanden 1 Teelöffel Teufelswurz
Salz, gem. Chili
1 Bund Korriander ersatzweise Petersilie
2 Teelöffel Kräuter de Paris
1 Teelöffel Liebstöckel

So geht es:
Nudeln flach in eine große Pfanne streuen, mit Wasser bedecken etwas Salz und Curry hinzugeben.
Kochen bis das Wasser vollständig verdampft ist, Nudeln in einer Schüssel beiseite stellen.
In der Pfanne mit etwas Kokosfett den Schinken anbraten.
Dann mit 400ml Fleisch- oder Gemüsebrühe aufgießen.
400ml Kokoswasser hinzugeben.
Ingwer, Knoblauch, Teufelswurz, Salz, Chili hinzufügen
2 Minuten kochen
1 Dose (400ml) Kokosmilch befügen
100ml Sahne beifügen
Wem es nicht sämig genug ist, kann noch etwas im kalten Wasser angerührte Speisestärke hinzugeben und 2 weitere Minuten köcheln lassen.
Vom Herd nehmen und Nudeln hinzugeben, dann Kräuter einrühren.
Anrichten dazu passt, wenn nötig, frischer Kopf- oder Blattsalat.

Kommentare:

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Rezepte vom Genussbayer
Sauerkraut-Schokokuchen
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Mal ein Schokoladenkuchen der besonderen Art: Nachdem Karotten im Kuchen vor längerer Zeit modern wurden, jetzt der Versuch mit Sauerkraut! Die Überraschung gelingt, es schmeckt sehr gut und wenn ihr vorher nichts davon erzählt, sondern die Genießer raten lasst, dann ist ungläubiges Staunen bei der Auflösung euer Lohn.

Du brauchst:
350 g Sauerkraut
125 g zimmerwarme Butter
180 g Zucker
3 Eier
1 P. Vanillezucker
250 g Mehl
1 P. Backpulver
1 Prise Salz
250 ml kalter Kaffee
110 g Kakaopulver ungesüßt
Glasur 100 g Zartbitterschokolade
40 g Butter
70 g Schmand
1 Prise Meersalz

So geht es:
Das Sauerkraut in ein Sieb geben, mit heißem Wasser übergießen und abtropfen lassen. Gut ausdrücken und sehr fein schneiden. Es sollten keine längeren Fäden mehr dabei sein.
Die Butter mit dem Zucker aufschlagen, die Eier einzeln dazugeben. Vanillezucker, Mehl, Salz, Backpulver, Kaffee und Kakaopulver unterrühren. Anschließend das Sauerkraut dazugeben und gleichmäßig unterheben.
Eine Springform fetten, den Teig einfüllen und im vorgeheizten Ofen bei 170°C Ober-/Unterhitze etwa 40 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen.
Den abgekühlten Kuchen aus der Form lösen und auf eine Tortenplatte oder ähnliches stellen.
Für die Glasur die Schokolade in kleine Stücke brechen und mit der Butter im Wasserbad schmelzen, dann den Schmand und das Salz unterrühren. Die Glasur über den Kuchen geben und rundherum verstreichen.
Den Kuchen am besten 2 Tage ruhen lassen, dann wird er schön saftig.
Echt Klasse das Ding und vom Sauerkraut ist nicht viel zu merken außer einer sehr feinen Note im Nachgeschmack

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Rezepte vom Genussbayer
Valentinsküchlein
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Zugegeben die Teilchen stellten schon eine enorme Herausforderung an meine handwerklichen Fähigkeiten, doch das Ergebnis lohnt sich! Absolut köstlich! Natürlich könnt ihr auch andere, weit weniger aufwändige Formen verwenden, so sieht es halt einfach super süß aus.

Du brauchst:
HASELNUSSTEIG
160 g Weizenmehl, Typ 405
100 g Butter
90 g Zucker
50 g Eigelb
40 g Gianduia-Schokolade, geraspelt
40 g Haselnussmehl
30 g Haselnüsse, fein gehackt
2 g Salz
1 Prise Backpulver je Küchlein

So geht es:
Die Butter mit dem Zucker vermischen. Die Haselnüsse, das Eigelb und die geraspelte Gianduia-Schokolade dazugeben. Mehl, Salz und Backpulver unterrühren.
Den Teig zu einer Kugel rollen, in eine Schüssel geben, mit Frischhaltefolie abdecken und eine Stunde lang im Kühlschrank gehen lassen.
Den Teig 3-4 mm dick ausrollen und mit einer großen Regentropfen-Ausstechform zwei große Stücke ausstechen (Länge: 12 cm, Breite: 8 cm, Höhe: 4 cm).
Mit einer kleineren Form zwei weitere „Tropfen“ ausstechen (Länge: 11 cm, Breite: 7 cm, Höhe: 4 cm).

SCHOKOLADENBELAG
(für 12 Halbkugeln mit einem Durchmesser von 3,5 cm (die Masse kann eingefroren werden)
120 g dunkle Schokolade
80 g Sahne
Die Schokolade in Stücke brechen und in eine Schüssel geben.
Die Sahne bis kurz vor dem Kochen erhitzen und anschließend über die Schokolade gießen. So lange rühren, bis sich die Schokolade komplett aufgelöst hat und eine cremige Masse entstanden ist.
Die Masse in die Halbkugeln einer Silikonform mit einem Durchmesser von 3,5 cm gießen und in den Gefrierschrank stellen.

HIMBEERBELAG
für 12 Halbkugeln mit einem Durchmesser von 3,5 cm (die Masse kann eingefroren werden)
125 g Himbeeren
30 g Zucker
3 g Blattgelatine
Die Blattgelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Himbeeren mit dem Zucker in einen Topf geben, mit 20 ml Wasser auffüllen und fünf Minuten lang bei niedriger Temperatur erhitzen.
Den Topf vom Herd nehmen und die Sahne einrühren. Bei Bedarf die Masse durch ein Sieb geben.
Nun die Gelatine dazugeben und unter Rühren langsam auflösen. Die Masse in eine Silikonform gießen und in den Gefrierschrank stellen.

BAYERISCHE CREME MIT HASELNUSS
240 g Milch
130 g Schlagsahne
55 g Eigelb
40 g Zucker
24 g Speisestärke
20 g Butter
8 g Blattgelatine
100 g Haselnusskrokant (oder eine Haselnusspraline), fein zerstoßen
Meersalz
Die Gelatine einweichen. Das Eigelb und den Zucker mit der Speisestärke vermischen.
Die Milch erhitzen, zur Eigelbmischung dazugeben, alles gut verrühren und zurück auf den Herd stellen. Unter Rühren aufkochen, bis die Creme anfängt, fest zu werden.
Vom Herd nehmen und die Butter einrühren. Die Gelatine auswringen und dazugeben. So lange rühren, bis sich die Gelatine vollständig aufgelöst hat.
Das Krokant und eine großzügige Prise Meersalz dazugeben und vollständig abkühlen lassen. Zum Schluss noch die Schlagsahne unterrühren.
Die Bayerische Creme wird kurz vor dem Kuchen zubereitet. Den Teig mit einer Regentropfen-Ausstechform ausstechen. Die Ausstechform bereithalten.
Alle vier „Tropfen“ auf einen Teller oder in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben.
Eine Halbkugel mit der gefrorenen Schokoladenmasse in die Mitte der beiden größeren „Tropfen“ geben; eine Halbkugel mit dem Himbeerbelag auf das andere Stück geben.
Bis zum Rand mit der bayerischen Creme bestreichen. Für vier Stunden in den Kühlschrank stellen.

GIANDUIA-GLASUR
125 g Gianduia-Schokolade
110 g Sahne
20 g Akazienhonig
10 g Sonnenblumenöl
Die Schokolade in kleine Stücke zerbrechen und in eine Schüssel geben. Die Sahne mit dem Honig mischen und bis kurz vor dem Kochen erhitzen.
Die Flüssigkeit über die Schokolade gießen und so lange rühren, bis eine homogene und klumpenfreie Masse entsteht.
Anschließend das Öl dazugeben und alles gründlich verrühren. Bei Zimmertemperatur vollständig abkühlen lassen und anschließend über die beiden größeren „Tropfen“ gießen.

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